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Geschichte

Vom Bauernhof zurück in die Natur

Reception with giraffeWir kennen die Geschichte von Kololo Game Reserve seit 1910. Damals ließ sich hier ein Bauer nieder, den man Onkel Piet nannte, und fing an, das Land zu bebauen. Er gründete 1916 diesen Bauernhof, den es heute noch immer gibt. Der Bauernhof wurde von Grund auf renoviert und heißt jetzt ‚Chalet Oom Piet‘. Die alte Scheune des Bauernhofs dient noch heute als Wäscherei und Abstellkammer. Der Bauer hatte Vieh und baute Mais an. In dieser Zeit war das Areal ein einziger, großer Bauernhof, der im Laufe der Jahre in verschiedene Bauernhöfe aufgeteilt wurde.

In den 1970ern und 1980ern wurde das Gebiet von österreichischen Investoren aufgekauft , die teilweise in Johannesburg wohnten und am Wochenende mit ihren Gästen kamen, um sich zu entspannen und zu jagen. Sie fingen an, sich auf andere landwirtschaftliche Entwicklungen zu konzentrieren, wie der Anbau von Trauben und Zitronen, und begannen mit der Viehzucht. Doch da der Boden recht sauer ist, schlugen diese Versuche fehl. In den 1980ern starteten die Österreicher mit dem Projekt Kololo und der nahegelegenen Farm Grootfontein. Sie entwickelten hier eine Wild- und Jagd-Lodge.

Ackerland kehrte zur Natur zurück

Das benachbarte Welgevonden Game Reserve wurde in den 1990ern von verschiedenen Privatleuten aufgekauft. Sie kauften Weide- und Ackerland und rehabilitierten es, um es der Natur und den wilden Tieren zurückzugeben. Welgevonden wurde in den letzten 20 Jahren ständig erweitert. Heute umfasst das Areal fast 34.850 Hektar Land, das an den Marakele-Nationalpark grenzt. Letztendlich sollen die Zäune zwischen Welgevonden und Marekele verschwinden. So soll ein neues Gebiet von etwa 120.000 Hektar entstehen. Welgevonden ist Privatbesitz und gehört etwa 40-50 Eigentümern. Paul Fentener van Vlissingen hat bei der Entwicklung für starke Impulse gesorgt. Er unterstützte die Verwaltung des Marakele-Nationalparks und kaufte viel Ackerland, um es in Neuland für wilde Tiere umzuwandeln.

Owners of KololoWir, Ton und Yvonne Jansen aus den Niederlanden, kauften Kololo Game Reserve, das damals etwa 600 Hektar umfasste, Anfang 2004. Nachdem wir gut 30 Jahre Südafrika auf Reisen kennengelernt hatten, beschlossen wir, in diese schöne Gegend zu investieren. Wir kennen uns in der Tourismusbranche aus und haben ein Wintersportprojekt in Österreich entwickelt, über das mehr als 250 Chalets vermietet und verwaltet werden. In der Wintersaison betreuen wir dort fast 2.000 Besucher pro Woche. Kololo versetzt uns in die Lage, sozialverantwortliche Entwicklungen in Gang zu setzen. Wir lieben dieses Stück Südafrika: Es ist hier sehr ruhig und kinderfreundlich, und es gibt hier keine Malaria. Sie können in die Natur hinaus, wandern und Rad fahren. Und die „Big 5“ haben Sie praktisch vor der Tür!

Mehr Lebensraum für Wildtiere

Bevor 2005 das Restaurant gebaut wurde, konnte man in der Lodge selbst kochen. Das neue Restaurant befindet sich in wunderschöner Lage mit Aussicht auf das Big-5-Gebiet von Welgevonden. Wir haben nicht nur in Neubau investiert, wie Restaurant und neue Bush-Villen, sowie in die Erneuerung der anderen Unterkünfte, sondern auch in die Infrastruktur. Dazu gehören Wege, Telefonsysteme, Computer, Funkempfänger, Feuerbekämpfungsmittel usw. Und unsere Wunschliste ist noch lang … Außerdem haben wir uns auch der Eingliederung von Giraffen, Gnus, Elchen, Wasserböcken, Blessböcken und Zebras auf Kololo gewidmet.

Um den Zugang unserer Gäste zu Welgevonden sicherzustellen, haben wir uns entschlossen, einen Teil des benachbarten Guts Grootfontein (2.000 Hektar) zu kaufen. Das neue Kololo umfasst nunmehr etwa 3.000 Hektar. Die Hälfte des Wildreservats (1.500 Hektar) wurde im Oktober 2010 in Welgevonden integriert. Beide Gebiete (Kololo und Welgevonden) bieten also wilden Tieren noch mehr Lebensraum.

In der Zwischenzeit haben wir neue Wege angelegt und laufend neue Tiere nach Kololo gebracht, damit die Populationen gesund und fit bleiben. Darüber hinaus sind wir ständig mit der Rehabilitierung des Bodens und der Natur beschäftigt, damit sich diese von Viehzucht und Landbau erholen. Viele gebietsfremde Pflanzen werden entfernt (wie Bankrotbos bzw. Galenia africana und Eukalyptus), um die ursprüngliche Vegetation wiederherzustellen. Momentan läuft ein Großprojekt zur Beseitigung von Bankrotbos. Große Flächen auf Kololo sind mit dieser Wucherpflanze bewachsen.  Die Pflanzen sind für Tiere ungenießbar, entziehen dem Boden aber wertvolle Nährstoffe. Durch die Ausmerzung dieser Pflanze verbessert sich nicht nur die Bodenqualität, sondern sorgen wir auch für bessere Nahrung für das Wild. Dies ist ein sehr zeitraubender Vorgang, da alle Pflanzen mit der Hand herausgerissen werden müssen. Stück für Stück wird auf Kololo der Bankrotbos entfernt werden, bis er ganz verschwunden ist.

Fairer Trade und Grün

RestaurantFür alle Ideen und Strategien sind unsere Mitarbeiter zuständig. Darauf sind wir sehr stolz. Wir versuchen, unser Personal und unsere Partner weitestgehend in der einheimischen Bevölkerung zu finden. Ab und zu arbeiten bei uns auch Praktikanten der niederländischen Hotelmanagementschule. 2004 hatte Kololo fünf Angestellte. Heute arbeiten etwa 20 festangestellte Mitarbeiter für uns, und fast kontinuierlich sind 30-40 Teilzeitkräfte am Bau der neuen Gebäude und bei der Wartung und Pflege des Wildreservats beteiligt. Schulung und Bildung sind ein wichtiger Bestandteil unserer Strategie. Die Lodge und das Reservat von Kololo laufen gut. Wir sind inzwischen auch ein wichtiger Arbeitgeber für die lokale Bevölkerung. Neben Schulung bieten wir auch Gesundheitskurse und einen Rentenfonds. Außerdem haben wir weitere Maßnahmen im Interesse und zum Wohl unserer Mitarbeiter ergriffen. Unser Betrieb verfügt über ein duurzaam. Für uns ist das eine wichtige Auszeichnung, die unserer Meinung nach unentbehrlich ist, um sich in dieser Branche behaupten zu können

Bei allem, was wir tun, stellen wir uns die Frage: Ist es umweltfreundlich? Wie können wir noch umweltfreundlicher werden? Wir haben einen langfristigen, „grünen“ Plan für den verantwortungsvollen Umgang mit Energie, Wasser und Abfall. In den kommenden Jahren möchten wir in Kololo ganz auf Sonnenenergie umsteigen. Schon jetzt verfügen wir über einen eigenen Bio-Komposttank und Abfall-Recyling. Außerdem filtern wir unser Wasser.

Waterberg Welfare Society

Schon seit vielen Jahren unterstützen wir auch die lokale Bevölkerung über die Waterberg Welfare Society. Das Hauptziel der Waterberg Welfare Society ist es, Menschen, die an HIV / Aids in der Waterberg-Region der Provinz Limpopo leiden oder damit konfrontiert sind, Hilfe und Unterstützung anzubieten. Der Fokus liegt auf der Bewusstwerdung und der Prävention in der lokalen Gesellschaft von Vaalwater. Hierbei wird ein ganzheitlicher Ansatz verfolgt und da, wo nötig, Zugang zu Behandlung und anderer Unterstützung gewährleistet.

Träumen ist nicht schwer, aber die Verwirklichung eines Traumes wiederum stellt eine ganz eigene Herausforderung dar. Die positiven Rückmeldungen unserer Gäste, die enormen Fortschritte, die wir mit der Lodge und unseren Mitarbeitern gemacht haben, und die wachsende Anzahl von Tieren in unserem Naturschutzgebiet motivieren uns, unsere Mission fortzusetzen.

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